Ultraschall

Physiotherapie

Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen.
Man Unterscheidet hierbei zwischen thermische und mechanische Effekte.

Thermische Wirkung:

Unter Ultraschall kommt es zur Resorption bzw. Reflexion im Körper und einer Wärmeentwicklung in der Tiefe des Gewebes. Dabei erwärmt sich Muskelgewebe auf Grund des höheren Proteingehaltes schneller als Fettgewebe. In Grenzschichten wie Sehnen und Knochenübergängen, Gelenken und Knorpeln entwickelt sich die höchste thermische Wirkung.

Mechanische Wirkung:

Ultraschallschwingungen wirken durch permanent wechselnde Druck- und Zugwirkung auf das zu behandelnde Gewebe. Es kommt zu Kompression und Expansion der Zellen und damit einer minimalen Formveränderung von Körperzellen also einer Mikromassage.

Unter der physiologischen Wirkebene werden komplexe Reaktionsprozesse im Gewebe verstanden.
Durch die Wahl der Schallart, Behandlungsfrequenz, Behandlungsdosis, und Behandlungsdauer, können verschiedene Krankheitsbilder therapiert werden, wie z.B.

  • Arthrosen
  • Distorsionen
  • Epikondylitis, Schulterentzündungen
  • Ischialgien
  • Kontrakturen (Muskelverkürzungen, -verhärtungen)
  • Stauchungen
  • BWS Morbus Bechterew
  • Neuralgien
  • Sehnenverletzungen
  • Narben